Anreise über A3 und A9: Wetter und beste Reisezeit in Franken
Die ideale Zeit für eine Motorradwoche in Franken sind Frühling und Herbst. Im Frühling blühen die Obstgärten der Fränkischen Schweiz, die Luft ist klar und die Strecken sind noch nicht überlaufen. Der Herbst bringt bunte Wälder, milde Temperaturen und die volle Brauereikultur mit Kirchweihen und Bierkellern. Der Hochsommer bietet die längsten Fahrtage und gutes Wetter, ist auf den Hauptstrecken aber auch am vollsten – und in den tiefer gelegenen Weinlagen am Main kann es richtig heiß werden.

Beim Wetter lohnt der Blick auf die Höhenlage: Frankenwald und Steigerwald sind wetterfühlig, der Himmel kann dort rascher umschlagen als im Tal. Schattige Waldpassagen bleiben nach Regen lange feucht, und im Frühjahr liegt mancherorts noch Streusplitt in den Kurven. Eine Regenkombi gehört auch bei stabiler Vorhersage ins Gepäck.
Die Anreise ist unkompliziert. Die Region ist gut über die Autobahnen A3 (Würzburg–Nürnberg), A9 (Nürnberg–Bayreuth), A73 (Nürnberg–Bamberg–Coburg) und A70 (Bamberg–Schweinfurt) erreichbar; die A7 bindet Würzburg von Westen und Norden an. Als Ausgangspunkte für die Fränkische Schweiz bieten sich Nürnberg, Bamberg, Bayreuth oder Forchheim an – von dort sind es nur wenige Kilometer bis in die ersten Täler.
Der wichtigste praktische Punkt zum Schluss: unter der Woche fahren. An schönen Wochenenden sind die Hauptstrecken im Wiesent- und Trubachtal voll, die Polizei kontrolliert verstärkt Tempo und Lärm, und einzelne Abschnitte wie der Würgauer Berg sind samstags, sonntags und feiertags für Motorräder ohnehin gesperrt. Werktags gehören dir die schönsten Kurven Frankens fast allein, die Ortsdurchfahrten sind frei, und in den Brauereigasthöfen findet sich ohne Wartezeit ein Platz.